Glutenfreies Kartoffelbrot ohne Fertigmischung: Saftig, weich und unglaublich einfach
Ich hatte vorgekochte Kartoffeln übrig und wollte einfach mal schauen was passiert. Raus kam das saftigste, weichste glutenfreie Brot das ich je gebacken habe. Und das ganz ohne Fertigmehlmischung, ohne Schnickschnack und ohne großen Aufwand.
Das Geheimnis liegt in den zerdrückten Kartoffeln. Sie geben dem Teig eine Feuchtigkeit und Weichheit die kein anderes Rezept so hinbekommt. Der Teig ist klebrig und weich, das ist bei glutenfreiem Backen so gewollt. Denn das Mehl zieht beim Ruhen noch nach. Einfach abdecken, gehen lassen und dann in die Form. Fertig.
Dieses Brot schmeckt pur wunderbar, macht sich aber auch herzhaft und süß belegt genauso gut. Und es bleibt zwei bis drei Tage locker frisch. Auch getoastet noch ein Genuss.
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Glutenfreies Brot das wirklich saftig und weich ist, das ist für viele mit Zöliakie oder Weizenunverträglichkeit lange ein Wunschtraum geblieben. Zu trocken, zu krümelig, zu dicht. Das kennt wohl jeder der schon mal glutenfrei gebacken hat.
Genau das ändert dieses Rezept. Vorgekochte Kartoffeln machen den Teig unglaublich saftig und weich, geben ihm eine natürliche Bindung und sorgen dafür dass das Brot auch nach zwei bis drei Tagen noch wunderbar frisch schmeckt. Kein Zusatzstoff der das irgendwie imitiert. Einfach Kartoffeln.
Und das Beste: Du brauchst keine aufwendige Vorbereitung. Einfach vorgekochte Kartoffeln mit der Gabel zerdrücken, unter die anderen Zutaten mischen und den Teig gehen lassen. Der Rest erledigt sich von selbst.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Zutaten für eine Kastenform (30 cm)
Trockene Zutaten
- 220 g Reismehl hell
- 100 g Kartoffelstärke, Maisstärke oder Tapiokastärke
- 20 g Flohsamenschalenpulver
- 8 g Salz
- 1 TL Zucker
- 1 Prise Natron
Feuchte Zutaten
- 21 g frische Hefe
- 220 ml zimmerwarme Milch, laktosefrei oder pflanzliche Alternative (Hafer, Soja, Reis)
- 150 g gegarte Kartoffeln, mit der Gabel zerdrückt (zimmerwarm)
- 80 g Naturjoghurt, laktosefrei oder pflanzliche Alternative
- 25 g weiche Butter oder pflanzliche Margarine
- 1 EL neutrales Öl
- 1 EL Apfelessig
Zubereitung
Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gründlich vermischen. Die Hefe in der zimmerwarmen Milch auflösen, dann Joghurt, Butter, Öl, Apfelessig und die zerdrückten Kartoffeln dazugeben und gut verrühren.
Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und alles zu einem weichen, klebrigen Teig verarbeiten. Der Teig ist weicher als normaler Hefeteig, das ist bei glutenfreiem Backen so gewollt.
Schüssel abdecken und den Teig 1 Stunde gehen lassen.
Teig in die eingefettete Kastenform füllen und mit einem nassen Löffel glatt streichen. Nochmals 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot 45 Minuten backen bis es leicht goldbraun ist.
Brot aus der Form nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Erst nach dem Auskühlen anschneiden, die Krume setzt sich beim Abkühlen noch!
Mein Tipp zur Stärke: Kartoffelstärke, Maisstärke und Tapiokastärke funktionieren alle gleich gut. Nimm einfach die die du am besten verträgst.
Mein Geheimtipp für noch bessere Ergebnisse: Der Zauberkasten Plus von Pampered Chef
Ich backe dieses Kartoffelbrot im Zauberkasten Plus von Pampered Chef und der Unterschied ist wirklich spürbar. Die Stoneware aus hochwertigem Ton sorgt für ein gleichmäßiges Steinofenklima im Backofen. Das bedeutet: Die Feuchtigkeit aus dem Teig wird vom Material aufgenommen und gleichmäßig wieder abgegeben. Das Ergebnis ist eine wunderbar knusprige Kruste außen und eine saftige, lockere Krume innen, ganz ohne Backpapier, ganz ohne extra Fett.
Die Stoneware verteilt die Hitze so gleichmäßig dass das Brot optimal durchgebacken wird, ohne harte Ränder oder feuchte Stellen. Und das Beste: Das Brot lässt sich nach dem Backen dank der natürlichen Antihaftwirkung ganz einfach aus der Form lösen.
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