Glutenfreier Käsekuchen: Außen knusprig, innen schön cremig
Käsekuchen ist für mich der absolute Klassiker unter den Kuchen und einer meiner Lieblingskuchen überhaupt. Er hat etwas Nostalgisches, das mich sofort an gemütliche Nachmittage erinnert. Und das Beste daran: er geht eigentlich immer, ob lauwarm direkt aus dem Ofen oder am nächsten Tag schön durchgekühlt aus dem Kühlschrank.
Was mich an diesem Rezept besonders überzeugt ist seine Haltbarkeit. Er hält sich im Kühlschrank locker ein paar Tage und wird dabei nicht schlechter, sondern eher noch besser. Auch einfrieren lässt er sich super, das ist für mich im Alltag genial, weil ich immer ein Stück übrig habe wenn spontan Besuch kommt oder einfach Lust auf etwas Süßes da ist.
Heute zeige ich dir mein Rezept für einen glutenfreien Käsekuchen mit knusprigem Mürbeteigboden und einer Quarkmasse die wirklich cremig bleibt. Ohne Fertigmehlmischung und mit Zutaten die du kennst.

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Zur Rezeptkarte: Glutenfreier KäsekuchenDieser Käsekuchen besteht aus zwei Teilen, die perfekt zusammenspielen: einem knusprigen Mürbeteigboden aus Reismehl und Stärke, und einer cremigen Quarkmasse aus Quark, Frischkäse und Sahne. Mit einer feinen Zitronennote, die der Süße die nötige Frische gibt.
Das Rezept ist laktosefrei und milchfrei möglich und kommt komplett ohne Fertigmehlmischung aus. Perfekt für deinen Alltag mit Zöliakie oder Weizenunverträglichkeit.
Warum du diesen Käsekuchen lieben wirst

Zutaten
Für den Mürbeteig
- 280 g Reismehl
- 80 g Kartoffelstärke, Maisstärke oder Tapiokastärke
- 200 g Butter oder Margarine (laktosefrei/pflanzlich)
- 150 g Zucker oder Dattelzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 2 TL Flohsamenschalenpulver
- 1 TL Backpulver (glutenfrei)
- Zitronenaroma, Zitronenöl oder Zitronenabrieb nach Geschmack
- 1 Prise Salz
Für die Quarkmasse
- 750 g Quark (laktosefrei oder pflanzlich)
- 175 g Frischkäse (laktosefrei oder pflanzlich)
- 200 g Schlagsahne (laktosefrei oder pflanzlich)
- 120 g Zucker oder Dattelzucker
- 60 g sehr weiche Butter oder pflanzliche Margarine
- 1 Packung glutenfreies Vanille-Puddingpulver oder selbst gemischt aus 35 g Kartoffelstärke oder Maisstärke mit dem Mark einer Vanilleschote
- 40 g Kartoffelstärke, Maisstärke oder Tapiokastärke
- Zitronenaroma, Zitronenöl oder Zitronenabrieb nach Geschmack
- 4 Eier (Größe M)
Springform mit 28 cm Durchmesser. Glutenfrei, nussfrei, sojafrei, laktosefrei und milchfrei möglich.
Zubereitung
Alle trockenen Zutaten für den Mürbeteig gut mischen. Die Butter in Stücken dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in die gefettete Springform drücken, so dass Boden und ein kleiner Rand entstehen.
Alle Zutaten für die Quarkmasse in einer Schüssel glatt rühren, ohne sie schaumig zu schlagen. Die Quarkmasse auf den Boden geben.
Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Kuchen etwa 60 Minuten backen. Falls er nach 45 Minuten zu dunkel wird, locker mit Alufolie abdecken.
Nach der Backzeit den Ofen ausschalten und leicht öffnen. Den Kuchen für 10 bis 15 Minuten im warmen Ofen stehen lassen. Danach auf ein Gitter stellen, mit einem Geschirrtuch bedecken und auskühlen lassen. Das Geschirrtuch entfernen und den Kuchen am besten zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Vorsichtig entformen und genießen. Er hält sich im Kühlschrank 3 bis 4 Tage.

Mein Tipp: Lass den Kuchen wirklich über Nacht im Kühlschrank durchziehen, bevor du ihn anschneidest. Die Quarkmasse setzt sich erst dann komplett und du bekommst saubere Stücke ohne dass etwas zerläuft.
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